17. Brandenburger Sanddornerntefest: im Sanddorngarten Petzow
Fercher Str. 60, 14542 Werder/H. - Petzow
Sonnabend, 5. September
11:00 bis 20:00 Uhr
Havelland Keramik
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Haus / Garten / Kosmetik / Handwerk
Keramik
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Grützer Havelweg 4, 14712 Rathenow,
Grützer Havelweg 4
14712 Rathenow
Havelland
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Ausflugsziele

Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse, Foto: Tourismusverband Ruppiner Seenland
Dosse-Städte-Tour
Großer Markt 4, 19348 Perleberg
55 kmIm Brandenburger Norden und Nordwesten verbindet die Dosse mehrere Orte mit einer ganz unterschiedlichen, in jedem Fall aber interessanten Geschichte. Da die Dosse-Städte-Tour in einer sanften und von viel Grün durchzogenen Landschaft verläuft, können die Erkundungen in den Orten mit schönen» weiterlesen und ruhig gelegenen Rastplätzen verknüpft werden. An Gesprächs- und Lesestoff über die Erlebnisorte entlang der Strecke dürfte jedenfalls kein Mangel herrschen. So erinnert Wittstock/Dosse auf vielfältige Weise an den Dreißigjährigen Krieg, Heiligengrabe besitzt eine sehenswerte Klosterkirche, Kyritz lädt zum Stadtbummel über den historischen Marktplatz mit der Marienkirche ein und Wusterhausen/Dosse beherbergt in einem Fachwerkhaus ein einzigartiges Wegemuseum. In Kampehl bewahrt Ritter Kahlbutz als nie verwesende Mumie ein Geheimnis, während Neustadt (Dosse) sich ganz der Liebe zu den Pferden verschrieben hat. Mehrere Seen tragen zum guten Gesamteindruck der Tour bei.Wittstock/Dosse (Touristinformation Wittstock, Walter Schulz Platz 1, 16909 Wittstock/Dosse) Heiligengrabe, Kyritz, Wusterhausen Neustadt/Dosse

Fachwerkkirche Semlin
Dorfstraße 37, 14712 Rathenow OT Semlin
In der Ortsmitte finden Sie die kleine Fachwerkkirche. Sie ist schlicht, wie es für havelländische Dorfkirchen typisch ist. Der Bau der Kirche erfolgte 1730-32. Gegen Ende des 19. Jh. wurde vom Gemeinderat eine umfassende Umgestaltung der Kirche beschlossen. Am 02.12.1893 konnte die» weiterlesen stolze Gemeinde eine feierliche Einweihung feiern. 1917 verlor die Kirche ihre Prospektpfeifen aus Zinn und die alte Bronzeglocke auf Grund einer Enteignungsanordnung. Die Materialien waren kriegswichtig. Auch im verheerenden 2. Weltkrieg musste die Kirchengemeinde eine Glocke erneut abgeben, diesmal ausgerechnet die Neueste. In den Jahren 1944 und 1945 diente die Kirche als Lager für optische Geräte. Im April 1948 erhielt die Gemeinde eine Glocke aus Bronze. Da der Ton der Glocke nicht zum vorhandenen Geläut passte, gab man die Glocke später zum Einschmelzen. Eine große Feier wurde zum 250. Geburtstag 1982 veranstaltet. Die Kirche verfiel aber zusehends. 1985 begann die Phase der Rekonstruktion. 1988 erneuerte man die Balken und brachte Außenputz an. Der Innenraum zeigt sich hell und freundlich. Die Hufeisenempore trägt nach erfolgter Reparatur wieder die Orgel, die mit einem Konzert im Juli 1999 eingeweiht wurde. Besichtigung nach Vereinbarung.

Dampfmaschinenhaus Potsdam, Foto: Steven Ritzer, Lizenz: Steven Ritzer
Havel-Radweg
Theodor-Fontane-Straße 10, 14641 Nauen OT Ribbeck
Wer dem Lauf der Havel folgt, erlebt eine der schönsten Flussradreisen Deutschlands: Über begleitet der Havel-Radweg den gesamten Verlauf des Flusses – von der Quelle bei Ankershagen in Mecklenburg-Vorpommern bis zur Mündung in die Elbe bei Gnevsdorf. Zwischen stillen Seen, urwüchsigen Wäldern, kulturreichen» weiterlesen Städten und weiten Auen entfaltet sich eine Landschaft, die in jeder Etappe neue Geschichten erzählt – von Ursprünglichkeit, von preußischer Pracht, von Natur und Entschleunigung.Die Reise beginnt ganz sanft: In Ankershagen, südlich des Mühlensees, entspringt die Havel als kleiner Bach. Von hier führt der Radweg durch die glitzernde Mecklenburgische Seenplatte, vorbei an über 320 Seen und durch den Müritz-Nationalpark – ein Paradies für Naturliebhaber. Zwischen Kratzeburg und Wesenberg taucht man ein in urwüchsige Wälder, beobachtet Fischadler über dem Wasser und findet an zahlreichen Rastplätzen Orte zum Innehalten. Ein erster Höhepunkt wartet in Waren (Müritz): das Müritzeum, charmante Cafés und die Altstadt am größten Binnensee Deutschlands laden zum Verweilen ein.Hinter der Landesgrenze zu Brandenburg erreicht man Fürstenberg/Havel, malerisch auf drei Inseln zwischen den Havelarmen gelegen. Weiter führt der Weg nach Zehdenick, wo der Ziegeleipark Mildenberg von der industriellen Geschichte der Region erzählt. In den ehemaligen Tonstichen hat sich die Natur das Gelände zurückerobert – ein Ort, an dem Industriekultur und Landschaft harmonisch verschmelzen. Kulturell Interessierte finden in Oranienburg prachtvolle Zeugnisse der Geschichte: Das Schloss Oranienburg war einst Residenz brandenburgischer Prinzessinnen und gehört heute zu den bedeutendsten Barockbauten der Region.Rund 20 Kilometer verläuft der Havel-Radweg durch Berlin-Spandau. Hier verbinden sich lebendige Geschichte und moderne Urbanität: Die Zitadelle zählt zu den besterhaltenen Renaissancefestungen Europas, und das Kolkviertel mit seinen Fachwerkhäusern vermittelt mittelalterlichen Charme. Hinter der Großstadtgrenze wird es wieder still: Auf ruhigen Uferwegen rollt man nach Potsdam, wo die Havel durch eine Welt aus Schlössern, Parks und Seen fließt. Sanssouci, Cecilienhof, Neues Palais und das kreative Babelsberg mit seinem Filmstudio machen Potsdam zu einem Glanzpunkt preußischer Kultur und UNESCO-Welterbe.Im Havelland entfaltet sich die Landschaft in sanfter Schönheit. Besonders im Frühjahr wird Werder (Havel) zum Fest aus Farben und Düften: Die traditionelle Baumblüte zieht jedes Jahr tausende Besucher an. Hier beginnt das Obstanbaugebiet mit seinen Streuobstwiesen, Windmühlen und malerischen Uferansichten. Mit der Fähre gelangt man nach Ketzin/Havel, wo das charmante Schloss Paretz als Rückzugsort von Königin Luise verzaubert. In Brandenburg an der Havel, einer der ältesten Städte des Landes, verbinden sich Geschichte und Gegenwart: Der Dom St. Peter und Paul, das Altstädtische Rathaus und die Figur des Roland zeugen von stolzer Stadttradition.Hinter Brandenburg an der Havel wird die Havel schmaler, die Landschaft ursprünglicher. Der Weg führt durch den Natur- und Sternenpark Westhavelland, das größte zusammenhängende Feuchtgebiet im Binnenland Mitteleuropas – und zugleich eines der dunkelsten Gebiete Deutschlands. Hier, im ersten Sternenpark Deutschlands, funkelt der Nachthimmel so klar wie kaum anderswo – ein Paradies für Sterngucker und Ruhesuchende. In Rathenow, der „Stadt der Optik“, widmen sich Museum und Park der langen Tradition der Linsenfertigung – ein lohnenswerter Abstecher für Technikinteressierte.Weiter geht es durch stille Dörfer wie Molkenberg, Warnau und Schollene, bis man schließlich die Hansestadt Havelberg erreicht. Der Dom St. Marien, das Haus der Flüsse und das Prignitz-Museum bilden den kulturellen Abschluss der Reise.Ein letztes Stück führt der Radweg zur Wehrgruppe Quitzöbel, wo die Havel in die Elbe mündet. Vom Aussichtsturm bei Gnevsdorf eröffnet sich ein weiter Blick über Flusslandschaften, Auen und das Mündungsgebiet – ein stiller, erhabener Moment. Nur wenige Kilometer weiter liegt das Europäische Storchendorf Rühstädt, in dem im Sommer über 30 Storchenpaare ihre Nester bewohnen. Schließlich erreicht man Wittenberge, wo der SINGER-Uhrenturm das Ende einer Reise markiert, die Natur, Kultur und Besinnung auf eindrucksvolle Weise verbindet.: 396 km (davon 259 km in Brandenburg) : 6 Tagesetappen, leicht bis mittelschwer : Havelquelle bei Ankershagen (erreichbar ab Bahnhof Kratzeburg) : Gnevsdorf / Mündung in die Elbe : Dunkelblaues Schild mit hellblauem Band und orangenem Fahrrad : Frühling bis Herbst: Ab Berlin Hauptbahnhof mit dem RE5 (Rostock) nach Kratzeburg. Hier entweder Richtung Berlin radeln oder ca. 10 km in die Gegenrichtung, um an der Havelquelle zu starten (ca. 1,5 h).: Ab Gnevsdorf mit dem Rad ca. 16 km auf dem Elberadweg bis Wittenberge. Ab hier verkehrt stündlich RE2 (Cottbus) nach Berlin Hauptbahnhof (ca. 90 min).:
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