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Entdeckungsreisen durch die ländlichen Regionen Brandenburgs

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Regional- und Erlebnismärkte

pro agro
29.07. - 29.07.2023

pro agro-Regionalmarkt im Rahmen der: Potsdamer Erlebnisräume

Holländisches Viertel 1, 14471 Potsdam

Sonnabend, 29. Juli
15:00 bis 00:00 Uhr

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© Schultzens Siedlerhof

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Havelland

Glina Whisky Destillerie


Angebot

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Bier, Schnaps, Likör

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Weitere regionale Produkte
Im Hofladen der Glina Destillerie - einer der modernsten Destillen Europas - finden Sie neben Whisky auch Gin und Obstwein. Lassen Sie sich überraschen.

Kontakt

Karl-Liebknecht-Straße 17a, 14542 Werder (Havel), - Elisabethhöhe

Karl-Liebknecht-Straße 17a
14542 Werder (Havel) - Elisabethhöhe
Potsdam-Mittelmark
Havelland
http://www.glina-whisky.de

Anbieterkennung

Glina Destillerie GmbH, Werder (Havel)



Ausflugsziele

Glindow, Foto: Tourismusverband Havelland e.V.

Glindow - Hier wird der Ton angegeben

Alpenstraße 44, 14542 Werder (Havel) OT Glindow

Bereits Mitte des 15. Jahrhunderts begannen Zisterzienser-Mönche in der Nähe von Glindow mit der Ziegelherstellung. Mit Glindower Ziegeln wurde auch das Zisterzienserkloster Lehnin erbaut. Ziegelkähne transportierten die Backsteine auf der Havel zu den Baustellen – vor allem nach Berlin. Ende des 19.» weiterlesen Jahrhunderts endete die Zeit des Tonabbaus in Glindow. Heute werden im Ziegeleimuseum Glindow wieder Ziegel vor allem für den Denkmalschutz produziert. Auf dem Gelände des Industriedenkmals steht der einzige in Europa noch originalgetreu erhaltene, kreisrunde von Friedrich Eduard Hoffmann entwickelte Ringofen.

Schinkelkirche Petzow, Foto: Steven Ritzer, Lizenz: Tourismusverband Havelland e.V.

Schinkel-Kirche Petzow

Fercher Straße 52, 14542 Werder (Havel) OT Petzow

Die Geschichte der Entstehung der Petzower Dorfkirche auf dem Grelleberg ist von einer gewissen tragikomischen Note geprägt und wirkt erstaunlich zeitlos. Beinahe wäre der von Karl Friedrich Schinkel vorgelegte Entwurf am strengen preußischen Sparsamkeitsdenken gescheitert – und damit auch der heute so» weiterlesen charakteristische Anblick dieses besonderen Bauwerks verloren gegangen. Letztlich setzten sich jedoch Schinkels Pläne gegen die Einsparvorschläge des Königlichen Zaucheschen Baurats Redtel durch, der unter anderem die Apsis, die Verbindungshalle zwischen Turm und Kirchenschiff sowie Teile der Turmkonstruktion vereinfachen wollte. Entscheidend für den Erfolg des Entwurfs war nicht zuletzt die Unterstützung des preußischen Kronprinzen, späteren Königs, der sich sowohl für die Gestaltung als auch für den Standort der Kirche engagierte. Die Idee zum Bau der Kirche geht ebenfalls auf den Kronprinzen Friedrich Wilhelm zurück. Entstanden ist ein filigranes Bauwerk, das nicht nur selbst ein Blickfang ist, sondern auch einen beeindruckenden Rundblick ermöglicht. Es handelt sich bereits um die zweite Kirche in Petzow: Die alte Fachwerkkirche im Park nahe dem Herrenhaus war zu Beginn des 19. Jahrhunderts stark beschädigt und musste ersetzt werden. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Gutsbesitzer Carl Friedrich August von Kaehne. Als Besitzer zweier Ziegeleien stellte er Baumaterialien wie Ziegel, Klinker, Kalk und Sand zum Selbstkostenpreis zur Verfügung und trug so maßgeblich zur Finanzierung bei. Die Grundsteinlegung erfolgte am 4. Oktober 1840, nachdem die Fundamente bereits fertiggestellt waren. Der Bau begann am 19. August 1841 und wurde am 30. Oktober 1842 feierlich eingeweiht – in Anwesenheit des Königspaares und unter Leitung von Bischof Daniel Neander. Schinkel selbst erlebte die Fertigstellung nicht mehr. Die Bauleitung übernahm sein Nachfolger Ludwig Persius, unterstützt von Gustav Emil Prüfer vor Ort sowie dem Regierungs- und Baurat Carl Redtel. Eine Beteiligung von August Stüler lässt sich hingegen nicht belegen. Die alte Kirche wurde 1842 abgerissen. An ihrer Stelle entstand 1856 ein Sandsteinkreuz, entsprechend einer Anordnung Friedrich Wilhelms IV., um ehemalige Kirchenstandorte zu kennzeichnen und zu bewahren. Auch Theodor Fontane besuchte Petzow später im Rahmen seiner „Wanderungen durch die Mark“. Zunächst zeigte er sich kritisch gegenüber der schlichten Innenausstattung, die ihm zu wenig historische Elemente bewahrte. Doch der Eindruck wandelte sich rasch: Besonders das Panorama vom Turm aus beeindruckte ihn nachhaltig und ließ die anfängliche Skepsis vergessen. Heute wird die einst als „kahl“ empfundene Schlichtheit eher als wohltuend und klar wahrgenommen. Seit den 1980er Jahren ist die Kirche entwidmet und dient als Kulturort. Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen finden hier regelmäßig statt. Dank moderner Ausstattung ist eine ganzjährige Nutzung möglich. Zudem ist die Kirche ein beliebter Ort für Trauungen und Taufen und fungiert als Außenstelle des Standesamtes Werder (Havel). Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1994 haben sich dort bereits rund 1.500 Paare das Jawort gegeben.

Eingang Museum der Havelländischen Malerkolonie, Foto: Martin Karnbach, Lizenz: Gemeinde Schwielowsee

Museum der Havelländischen Malerkolonie

Beelitzer Straße 1, 14548 Schwielowsee OT Ferch

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts war Ferch am Schwielowsee unter Künstlern und Kunstinteressierten ein Begriff. Der kleine Ort hatte sich als "märkisches Malerdorf" einen Namen gemacht. Künstler wie Karl Hagemeister oder Carl Schuch gelten als Väter der hier gegründeten Havelländischen Malerkolonie. Sie» weiterlesen liebten die Landschaft mit ihren vielen Seen und Flüssen und ihrer Nähe zu Berlin und Potsdam, die sie inspirierte und Motive für ihre Bilder lieferte.Das Museum der Havelländischen Malerkolonie dokumentiert die Künstlerlandschaft um den Schwielowsee und widmet sich ihrer Untersuchung, Dokumentation und Bekanntmachung. Die Besonderheiten der Region - ihrer Landschaft und Architektur - werden im Zusammenhang mit der Kunst betrachtet. Die gesamte Havelländische Künstlerlandschaft lädt zur Erkundung aller Künstlerorte ein. Das Museum befindet sich in einem mit Schilfrohr gedeckten Kossätenhaus gegenüber der Fischerkirche in der historischen Ortsmitte von Ferch.Den Schwerpunkt der Ausstellung und des aufzubauenden Sammlungsfundus bilden originale Kunstwerke, Grafiken, Zeichnungen, Skizzenblätter etc. der nachweislichen Havelländischen Künstler und ihrer Lehrer. Diese Objekte repräsentieren die künstlerischen Stilrichtungen, Techniken und Ausdrucksweisen der Maler. Das Kerninteresse liegt dabei auf Arbeiten, die im Havelland entstanden sind bzw. Havelländische Motive darstellen.Das reetgedeckte Kossätenhaus ist das letzte erhaltene Kossätenhaus in der Ortschaft Ferch und wurde wahrscheinlich Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Es zählte zu den typischen Motiven der havelländischen Landschaft und war ebenfalls beliebtes Motiv der Landschaftsmaler. Das Gebäude vereint die Bereiche Denkmal und Museum an einem Ort und wirkt auf kultur-, orts- und geschichtlich interessierte Besucher wie auf Kunstinteressierte gleichermaßen anziehend.

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