Wilde, essbare Blüten

Hört man auf die Freunde der gehobenen Küche, sind essbare Blüten aus dem heimischen Garten und der freien Natur der neueste Trend. Doch die Verwendung von Blüten und wilden Kräutern in der Küche hat eine lange Tradition in unserer Esskultur. Wiedererlangen kann man dieses Wissen in vielen Brandenburger Manufakturen und Gärten. Martina Göldner- Kabitzsch ist Brandenburgs Blütenexpertin. In Schöneiche bei Berlin zeigt sie Interessierten, welche Blüten essbar und welche
anderweitig nutzbar sind. Näheres dazu erfahren Sie unter:

Die Manufaktur von Blythen  – www.von-blythen.de

Spezielle Kurse, Events und Seminare zu wilden Kräutern und Blüten bieten aber auch andere Brandenbuger Betriebe an.

Die Spreewälder Kräutermanufaktur  – www.spreewaldkraeuter.de
Die BioKräuterei Oberhavel aus Lehnitz  – www.biokraeuterei.de
Breiers Kräutergarten – www.breiers-kraeutergarten.de
Kräuterkate Glau – www.kraeuterkateglau.de
Die Firma pratensis – www.pratensis.de

 

Einige dieser Blüten blühen auf Wiesen, am Wegesrand und im Wald:

formschön und mit heilender Wirkung versehen.

Ochsenzunge

Auch als Liebäugel oder Blutwurz bekannt, wächst die
Ochsenzunge, Anchusa oficinalis, bevorzugt an Äckern
und Brachen und fällt mit ihren lila-blauen Blüten auf. Leider wirken
die Blüten in hoher Konzentration giftig. Dennoch sind die jungen
Blätter als Salatzutat beliebt.

Mädesüß

Es lohnt sich, besonders an Feuchtwiesen und Bachufern nach Mädesüß, Filipendula ulmaria, Ausschau zu halten, die zu den Rosengewächsen gehört. Die
Blüten enthalten ätherische Öle, die schmerzlindernd und antioxidativ wirken – zum Beispiel als Tee aufgegossen oder Badezusatz.

Roter Wiesenklee

An Wiesen- und Wegrändern blüht von Mai bis September der Rote Wiesenklee, Trifolium pratense. Rotkleeblüten können für Suppen, Salate oder Brotaufstriche verwendet werden. Als Tee aufgegossen, wirkt Rotklee besonders gegen Menstruationsbeschwerden und als Vorsorge gegen Herz- und Kreislauferkrankungen.

Glockenblume

Mit ihren blauen bis violett-blauen Blüten gilt die Glockenblume, Campanula, als Schönheitssymbol. Doch Vorsicht: Die Blüten sind extrem giftig. Laut Aberglaube soll es Unglück bringen, sie zu pflücken, dafür besagt eine Sage, dass ein der ersten Frühlings-Glockenblume vorgetragener Wunsch von einer guten Fee erfüllt wird.

Löwenzahn

Der Löwenzahn, Taraxum officinale, ist als Pusteblume besonders bei Kindern beliebt Doch können die mit heißem Wasser aufgegossenen Blüten auch als Gesichtswasser, das Durchblutung und Hautstoffwechsel ankurbelt, genutzt werden. Löwenzahnsalat
hat sich bereits etabliert.