Frankfurt (Oder)

Imkerei Lutz Theis

Bei der Imkerei Theis handelt es sich um einen Meisterbetrieb. In seinem Hofladen verkauft Imker Lutz Theis ausschließlich Produkte aus seiner Imkerei, also regional geernteten Honig und Bienenwachskerzen. Die Imkerei befindet sich in einem historischen Gebäude, in einem grünen Tal in der Oder-Region, am Oder-Neiße-Radweg.

Imkerei Lutz Theis.
Unsere regionalen Produkte und Lebensmittel

  • Haus / Garten / Kosmetik / Handwerk
    • Kerzen
  • Konserven / Aufstriche / Spezialitäten
    • Honig, Fruchtaufstrich

Öffnungszeiten

01.01.2020 - 31.12.2020

Donnerstag 16:00 - 19:00 Uhr
oder nach Absprache

Ausflugsziele

Denkmal im Anger in Frankfurt (Oder), Foto: Pressestelle Frankfurt (Oder)/ Torsten Walther

Anger in Frankfurt (Oder)

Lindenstraße, 15239 Frankfurt (Oder)

Der circa 4,3 ha große Anger war seit dem Mittelalter eine stadtnahe Freifläche, die verschiedene Nutzungen erfuhr: Schießplatz der Schützenbruderschaft, Exerzierplatz des Frankfurter Leibregiments und 1923 fand schließlich die Umgestaltung zu einer Parkanlage nach einem Entwurf von Wilhelm Hirsch statt. Ursprünglich sollte an der Südseite eine Stadthalle mit Restaurants entstehen, die jedoch nicht zur Ausführung kam. An der Nordseite entstand zu Beginn der 1920er Jahre unter Leitung des Architekten Martin Kießling eine Wohnanlage für die höheren Angestellten der neu in Frankfurt angesiedelten Reichsbahndirektion Ost. Der Anger ist in drei Bereiche gegliedert: Im Norden der Rosengarten (Rosarium), im Süden der Staudengarten und in der Mitte eine große Rasenfläche und das Ehrenmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten. Das Ehrenmal wurde von Theodor Peißig hergestellt und am 7. November 1947 eingeweiht. Die russische Inschrift bedeutet: "Ewiges Andenken den Soldaten der sowjetischen Armee, die ihr Leben für die Freiheit und die Unabhängigkeit der Sowjetunion geopfert haben", auf der Rückseite liest man: "Unsere Tat ist Recht - wir haben gesiegt". Rund 600 Grabplatten mit den Namen sowjetischer Soldaten befinden sich auf dem Areal. Begrenzt ist der Anger an der Ost- und Westseite durch eine mehrreihige Lindenallee. Bei der Neugestaltung des Parks zur Jahrtausendwende wurde nicht nur die ursprüngliche Grundkonzeption von 1923 berücksichtigt, sondern durch den Bau eines Spielplatzes auch den Bedürfnissen der heutigen Zeit angepasst. Der Anger ist aufgrund der weitläufigen Rasenfläche ein beliebter Treffpunkt zum Picknicken und Fußballspielen. Eingerahmt wird die gesamte Anlage von der vierreihigen Lindenallee in der Lindenstraße, die bereits 1679 angelegt wurde, und von der zweireihigen Lindenallee aus der Mitte des 18. Jahrhunderts in der Walter-Korsing-Straße. Im Norden bilden die 1923/ 24 errichteten Wohnbauten des Architekten Martin Kießling den stadträumlichen Abschluss. ​ Die Anreise zum Anger erfolgt mit der Straßenbahn 4 oder den Buslinien 984 oder 988 bis zur Haltestelle Getraudenkirche. Parkplätze sind in der Innenstadt zu finden.

Schinkelturm in Letschin im Oderbruch, Foto: Katrin Riegel

Auf den Spuren des Alten Fritz

Karl-Marx-Allee 23, 15320 Neuhardenberg

Hier schlägt das Herz des Oderbruchs. Letschin ist ein altes Dorf mitten im Oderbruch und pflegt eine enge Beziehung zum wohl bekanntesten märkischen Dichter Theodor Fontane. Er besuchte hier seinen Vater, der eine Apotheke im Dorf betrieb, und ließ sich hier unter anderem für seinen Kriminalroman "Unterm Birnenbaum" inspirieren. Zentraler Punkt Letschins ist das 5 m hohe Denkmal für den Preußenkönig Friedrich II., das ein stolzes Gewicht von 500 kg auf die Waage bringt. 1905 errichtete die Bevölkerung von Letschin das Denkmal. Als es dann 1945 eingeschmolzen werden sollte, versteckten es Bürger. 1990 wurde es wieder frisch restauriert aufgestellt. Der Trockenlegung des Oderbruchs durch den alten Monarchen haben die meisten Orte ihre Existenz zu verdanken. Das gilt auch für das 1755 gegründete größte  Kolonistendorf im Oderbruch Neutrebbin. Hier siedelten sich ursprünglich 131 Einwandererfamilien an. Sehr schön ist die klassizistische Kirche, nach Plänen Schinkels erbaut. Auch hier huldigte man dem Preußenkönig mit einem Denkmal, das heute wieder im Dorf zu sehen ist. Weiter auf den Spuren des "Alten Fritz" sollten  Sie eine Rast im gleichnamigen Gasthaus in Altlewin machen. Neulietzgöricke wurde als erste Kolonistensiedlung nach der Trockenlegung des Oderbruchs 1753 mit 47 Einwanderern als langes Straßendorf angelegt. Im Mai 1832 brannte das ganze Dorf ab. Die heutige Kirche wurde erst 1840 errichtet. Mittlerweile steht der ganze Ort mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern unter Denkmalschutz. Ein besonderer Tipp für Kulturfreunde gibt es in dem abseits liegenden Dörfchen Zollbrücke,  in das es Kunst- und Theaterinteressierte lockt. Das "Theater am Rand" hat sich als unabhängiges Projekt etabliert, das von Spielregeln der charaktervollen Landschaft geprägt wird, wie es die Gründer Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern selbst beschreiben. Bahnhof Seelow-Gusow: Bahnhof Wriezen Gusow-Platkow, Letschin, Altlewin, Neulietzegöricke RB 26 bis Seelow-Gusow RB 60 ab Wriezen

Blick vom Wasser auf die Stadt, Foto: Tanzyna, Collegium Polonikum

Frankfurt (Oder) - Die Kleiststadt an der Oder

Große Oderstraße 29, 15230 Frankfurt (Oder)

Die Europäische Doppelstadt Frankfurt und Slubice ist in jeder Hinsicht eine Reise wert. Sie liegt an einem der größten europäischen Flüsse - der Oder! Diese ist weitgehend naturbelassen, nicht reguliert und prägt beide Städte entscheidend. Am Ufer führt der Oder-Neiße-Radweg entlang, den in Frankfurt (Oder) die ortsübergreifende Kleistroute und der Jakobsweg kreuzen. Kulturell hat die ehemals mächtige Universitäts-, Handels- und Hansestadt Frankfurt (Oder) viel Sehens- und Erlebenswertes zu bieten: Hier ist der Dichter Heinrich von Kleist als großer Sohn der Stadt geboren. Das Kleist-Museum widmet sich seinem Leben und Werk, verfügt über die weltweit umfangreichste Dokumentation zu Kleist und seinem literaturgeschichtlichen Umfeld. Vom mittelalterlichen Stadtzentrum hat der 2. Weltkrieg wenig verschont. Ehemalige Bauwerke und monumentale Kunstwerke des 14./15. Jahrhunderts sind restauriert und interessanten Nutzungen zugeführt. Eine der größten Hallenkirchen der norddeutschen Backsteingotik in Deutschland (1353-1524) ist die Kirche St. Marien mit Brandenburgs größtem Glockengeläut. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und heutiges soziokulturelles Zentrum, dient vielfältigen Begegnungen mit Künstlern, ist prächtige Kulisse für das jährlich stattfindende Hansefest und dem nostalgisch-märchenhaften Weihnachtsmarkt. Den größten Schatz stellen die drei faszinierenden Chorfenster mit ihrer mittelalterlichen Glasmalerei dar. Das Rathaus (ab 1253) als eines der größten mittelalterlichen Rathäuser Deutschlands und die ehemalige Franziskaner Klosterkirche (1270-1526), die zum international anerkannten Konzerthaus wurde und heute das Domizil des „Brandenburgischen Staatsorchesters“ ist, sind nur ein paar wenige weitere Beispiele dafür. Es lohnt sich! Frankfurt ist eine grüne Stadt mit vielen Parks - genannt seien hier: die Insel Ziegenwerder, der Kleist- und Wildpark und die bedeutendste Grünanlage der Stadt, einer der ersten Bürgerparks Deutschlands: der Lennépark.