Wo die BraLa „am regionalsten“ ist
Datum: 06. Mai 2026
Paaren im Glien – Der Verband pro agro arbeitet und netzwerkt seit fast 35 Jahren dafür, Brandenburger Produkte in Regale, Handel und Bewusstsein zu bringen. Dazu gehört auch Regionalmärkte zu unterstützen oder zu betreiben, die zeigen, was Brandenburg bietet und wo man regionale Produkte ganzjährig erhält.
So auch vom 8.–10. Mai auf der BraLa im MAFZ Paaren im Glien. Auf dem zentral gelegenen pro agro-Regionalmarkt entdecken Freunde der Regionalität kulinarische, touristische und handwerkliche Angebote aus ganz Brandenburg. Rund 40 heimische Anbieter freuen sich auf alte und neue Kundschaft. Für Speis‘ und Trank ist gesorgt, Handwerk und Anregungen für Ausflüge stehen parat, das traditionelle Bühnenprogramm sorgt für Unterhaltung, Information und Abwechslung. Außerdem ist die druckfrische Broschüre zur 31. Brandenburger Landpartie am 13. und 14. Juni ist neben vielen anderen Publikationen zu Ausflügen, Urlaub und Einkaufen auf dem Lande am Stand des Verbandes pro agro erhältlich.

Florian Schulze, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes pro agro und Vorstand der Agrargenossenschaft Hoher Fläming eG Rädigke Niemegk über den pro agro-Regionalmarkt im Rahmen der BraLa-Pressekonferenz: „Natürlich gehört zu einer Veranstaltung wie der BraLa auch die Versorgung mit Speis‘ und Trank – für genauso natürlich halten wir es aber auch, daß es allein schon aus dem Namen dieser Leistungsschau abzuleiten ist, daß dies vornehmlich mit Produkten aus unserer Region zu geschehen hat. Seinen Durst stillen und satt werden kann man auf vielerlei Weise, aber nur mit regionalen Produkten stützt man damit auch seine eigene Region und sorgt dafür, daß Brandenburger Unternehmen auch weiterhin ein Teil des ländlichen Raumes bleiben“.
Regionen fördern geht ganz einfach
Es gab mal eine Zeit, da kam der Strom nur aus der Steckdose, Haushaltsgeräte standen eben im Großmarkt und Milch gab’s selbstverständlich im Kühlregal. Heute zählen für immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher Nachhaltigkeit und Qualität, nicht nur der reine Preis und die bloße Verfügbarkeit. Und das ist gut so!
Strom aus erneuerbaren Energien schont die Umwelt, energieeffiziente Geräte schonen Ressourcen. Und Brandenburger Lebensmittel? Anders als Strom aus fernen Windrädern oder effiziente Kühlschränke aus Asien, stammen regionale Produkte von hier und bieten daher noch mehr. Sie garantieren kurze Wege, halten Arbeitsplätze in der Region, generieren Steuereinnahmen vor Ort. Sie schaffen lebendige Dörfer und lassen Geld in der Region! Wirtschaftsförderung durch Kundinnen und Kunden kann so einfach sein.
In Zeiten anhaltender Krisen kommt dem Erhalt regionaler Wirtschaftskreisläufe höchste Priorität zu. Soll die Brandenburger Agrar- und Ernährungswirtschaft auch in Zukunft ein selbstverständlicher Teil der Brandenburger Wirtschaftslandschaft sein, so geht das nicht ohne die Endverbraucherinnen und Endverbraucher. Für den Erhalt regionaler Wirtschaftsstrukturen, muß noch öfter, noch bewußter zur regionalen Alternative gegriffen werden. Auf dem Markt, am Warenregal oder eben auch online.
Wer also regionale Angebote und die Gesichter hinter den Produkten besser kennen lernen möchte, wer sich zu Ausflugszielen und der Bedeutung von Regionalität informieren möchte, kann dies vom 8. – 10. Mai dort tun, wo die BraLa „am regionalsten“ ist: auf dem pro agro-Regionalmarkt.
Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 35 Jahren für die
Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.
Impressionen der BraLa 2025, sowie den Programm- und Ausstellerflyer 2026 finden Sie hier.